Finale in der Oberliga Südwest und den Rheinland-Pfalz Ligen

Finale in der Oberliga Südwest und den Rheinland-Pfalz Ligen

Am 7. April standen die zentralen Endrunden der Oberliga Südwest (OSW) und der RLP-Ligen an. In der OSW stand der Wornser SV nach dem 4,5:3,5 gegen Verfolger Landau am vorletzten Spieltag bereits als Meister fest. In einem harten Kampf mussten die Nibelungenstädter in der Schlussrunde mit 2:6 gegen Schwarzenbach die erste Saisonniederlage hinnehmen. De Gegner aus dem Saarland sicherte sich dadurch die Vizemeisterschaft. Zu Beginn der Runde, die in Frankenthal stattfand, zitterten Altenkirchen und die SVG Saarbrücken noch um den Klassenverbleib, aber nach und nach zeigte sich, dass in der 2. Bundesliga West nach Schott Mainz auch der SV Koblenz und schließlich Remagen-Sinzig die Klasse halten würden, so dass es in der OSW (Vorbehaltlich etwaige Proteste) bei einem Absteiger (Turm Winterbach) bleibt.

Die Brettmeister der OSW: Herbert Bastian, Yuri Boidman, Tim Ronge, Georg Groß, Daniel Helbig, Christian Fink, Mike Martin, Roland Ollenberger, Samir Mohammad (von links

Die 1. RLP-Liga traf sich in Ludwigshafen. Auch hier stand mit den Sfr. Heidesheim der Meister bereits fest. Landau II muss trotz des Sieges am 9. Spieltag absteigen, da auch Landskrone seinen Kampf gewinnen konnte. Dennoch stellen die Landauer mit Patrick Köhler und Dieter Schatz zwei Brettmeister. Vermutlich zum ersten Mal in der Geschichte der RLP-Liga konnte ein Geschwisterpaar jeweils einen Brettpreis erringen. Johannes Carow siegte am ersten, seine Schwester Annelen am 5. Brett. Beide erzielten 6,5 Punkte und damit mehr als jeder andere Spieler in dieser Liga.

Der SBRP-Beauftragte für den Mannschaftsspielbetrieb Lothar Kirstges mit dem Meister der 1. RLP-Liga Sfr. Heidesheim
Brettmeister Andreas Lambert, Dr. Vladimir Paskalutsa, Johannes und Annelen Carow, Elmar Karst; es fehlen Vasile Carafizi, Patrick Köhler und Dieter Schatz

Spannend war der Titelkampf in der 2. RLP-Liga Nord. Hier konnte Gastgeber Wittlich seine Partie gewinnen und setzte Tabellenführer Heimbach-Weis/Neuwied unter Druck. Diese erreichten aber ein 4:4, was mit 1,5 Brettpunkten Vorsprung zum Titel reichte. Brettmeister wurden Alfred Kertesz, Holger Daum, Alexander Ries, Armin Müllen, Sabrina Ley, Jürgen Kaster, Jens Wohde und Guido Hillen.

Meister der 2. RLP-Liga Nord Heimbach-Weis/Neuwied Horst Fink, Errit Rutz , Edmund Schnur, Dr. Dirk Matusch, Jürgen Kaster, mit SBRP-Präsident Achim Schmitt. es fehlen Alfred Kertesz, Dr. Ralf Spreemann, Jürgen Kottemer.
Brettmeister der 2. RLP-Liga Nord v.l.n.r.: Guido Hillen, Jens Wohde, Alexander Ries, Armin Müllen, Jürgen Kaster, Sabrina Ley; es fehlen Alfred Kertesz und Holger Daum

In der 2. RLP-Liga Süd machte Favorit Speyer-Schwegenheim durch ein har erkämpftes 5,5:2,5 gegen den SC Lambsheim die Meisterschaft perfekt. Neben dem TSV Schott Mainz, der vorzeitig zurückgezogen hatte, muss auch der SK Gau-Algesheim II den Weg in die Rheinhessenliga antreten. Brettmeister wurden Oleg Yakovenko, Matthias Huschens, Helmut Hürter, Robert W. Keough, Denis Yakovenko, Marius Lauer, Rainer Zwick, Elias Müller und Fred Berend.

Meister der 2. RLP-Liga Süd SG Speyer-Schwegenheim.
Brettmeister der 2. RLP-Liga Süd v.l.n.r.: Elias Müller, Oleg und Denis Yakovenko, Marius Lauer, Matthias Huschens, Helmut Hürter, Robert W. Keough; es fehlen Rainer Zwick und Fred Berend.

Titelbild: Oberligameister SV Worms, v.l.n.r. Roland Ollenberger, Daniel Helbig, Mike Martin, Dennis Nasshan, Martin Heider, Waldemar Tschilingirin